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Forum der Generationen

Großbettlingen fördert den Generationenverbund

Stillgelegtes Hallenbad als Chance für ein Forum der Generationen

Die Gemeinde Großbettlingen stellt sich den Herausforderungen des demographischen Wandels der Gesellschaft. Ganz oben auf der Prioritätenliste der kommunalpolitischen Themen steht derzeit eine Konzeption zur Nachfolgenutzung für das Ende 2010 aus finanziellen Gründen stillgelegte Hallenbad.


Als Ausfluß aus der bereits seit 2004 bestehenden kommunalen Altenhilfeplanung entstand in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Angeboten „von Jung bis Alt“. (Seniorensommer, Treff 55+, B.U.S., Besuchsdienst, Frühstück, Mittagessen und Aktionen für Jung und Alt, etc.). Stark nachgefragt werden auch die umfangreichen Betreuungsangebote in den Kindertageseinrichtungen. Mit einem „Forum der Generationen“ wird nunmehr das Ziel verfolgt, den veränderten gesellschaftlichen Strukturen aufgrund des demographischen Wandels gerecht zu werden. Dabei geht es um die Vernetzung der vorhandenen Angebote für Jung und Alt, die Schaffung von attraktiven, bezahlbaren und bedarfsgerechten Freizeit- und Kulturangeboten, die mit Angeboten der Präventions- und Gesundheitsförderung an einem Ort der Begegnung und des Austausches vernetzt werden sollen. Mit der Konzeption eröffnen sich Chancen, die angesprochenen gesellschaftlichen Veränderungen positiv zu gestalten. In einem breit angelegten Meinungsbildungsprozess unter Beteiligung der Bürgerschaft und örtlicher Vereine und Organisationen hat sich ein innovatives Projekt herauskristallisiert, das eine generationenfreundliche und gesundheitsförderliche Gemeindeentwicklung unter der vom Sozialministerium erstellten Leitlinie „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“ in Gang setzen soll. Ziel ist, die Gesundheit und das soziale Miteinander zu fördern und damit die Lebensqualität zu erhalten bzw. zu steigern. Dies soll im Zusammenspiel mit den örtlichen Vereinen, der Volkshochschule und anderen Einrichtungen umgesetzt werden.

Ehrenamtliches Engagement als tragende Säule der Konzeption

Ein Ansprechpartner vor Ort, der die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen bzw. der unterschiedlichen Gruppierungen aufnimmt und weiterbringt, soll hierbei Bindeglied und zugleich Motivator sein für neue Formen des ehrenamtlichen Engagements. In einer Art „Freiwilligen Akademie“ sollen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit einbezogen und beteiligt werden. Die Konzeption sieht vor, alle Generationen in den unterschiedlichsten Bereichen für das Ehrenamt zu begeistern und zum Engagement zu motivieren. Dies soll nach den entsprechenden Vorlieben und Interessen der jeweiligen Generation erfolgen. Hierbei wird auf die bereits bestehenden Angebote zurückgegriffen und deren Weiterentwicklung an einem Ort, wo Gemeinschaft, gesellschaftliches Miteinander, Mitwirkung und Teilhabe zu Hause sind, forciert. Durch gezielte Würdigung des Engagements soll eine Anerkennungskultur entstehen, die die Bürgerschaft motiviert, sich mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten und Fähigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Einbeziehung der Jugendlichen, die aufgerufen sind, sich mit ihren Möglichkeiten einzubringen und die Entwicklung mit zu gestalten.

Die räumliche Situation

Die zentrale Lage gleich mehrerer öffentlichen Einrichtungen (Mehrzweck- und Gymnastikhalle, Sportanlagen, Schule und Kindertagesstätte) bietet aufgrund der räumlichen Nähe ideale Voraussetzungen für eine Vernetzung. Der geplante Umbau der ehemaligen Kleinschwimmhalle, deren Außenhülle vor 15 Jahren grundlegend saniert wurde, wird das Herzstück der Konzeption bilden. 
Mit dem Ausbau des Schwimmbeckens und der veralteten Technik sollen im Untergeschoss Proberäume für musiktreibende Vereine, Chöre und Orchester sowie für Einzelunterricht entstehen. Im Erdgeschoss sind Räumlichkeiten für Bewegung, Fitness, Gymnastik-, Tanz- und Gesundheitskurse und dergleichen vorgesehen. Attraktive Räume für die offene Jugendarbeit sollen das Angebot ergänzen, ein Generationencafé im gemeinsamen Foyer mit der angrenzenden Sporthalle soll der Begegnung und dem Austausch dienen. Ein Bewegungsparcours im Außenbereich für alle Generationen rundet das Angebot ab. Mit dem Projekt, das ein geschätztes Investitionsvolumen von rund 2,8 Mio. Euro erfordert, sieht sich Großbettlingen für die Zukunft gut gerüstet. Die Bündelung und Vernetzung der Angebote schafft Freiräume zur Optimierung der anderen öffentlichen Einrichtungen. Neben der landschaftlich reizvollen Lage im Albvorland bietet die Gemeinde Großbettingen damit beste Voraussetzungen für ein gedeihliches Miteinander der Generationen „Von Jung bis Alt“ und sieht sich für die Zukunft gut gerüstet.



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