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Bestattungsunternehmen

Mit der Ausführung der mit einer Beerdigung zusammenhängenden Aufgaben (Grabherstellung und Beerdigung) hat die Gemeinde Großbettlingen das

Bestattungsunternehmen
Karlheinz Götz
Waldenbucher Straße 29
72631 Aichtal-Aich
Tel.: 07127 / 5 65 71

beauftragt.

Das Bestattungsunternehmen Götz führt auch weitere Tätigkeiten (Sarglieferung, Überführung usw.) aus. Es ist möglich, diese Tätigkeiten auch an andere Bestattungsunternehmen zu übertragen.

Was ist bei einem Sterbefall zu tun?

Als Hilfestellung für Angehörige über die notwendigen Veranlassungen bei einem Sterbefall gibt das Bürgermeisteramt folgende Hinweise:

1. Arzt benachrichtigen
Wenn der Sterbefall in einer Privatwohnung eintritt, muss zunächst ein Arzt (Hausarzt, ärztlicher Notdienst) benachrichtigt werden, der die Leichenschau durchführt und die Todesbescheinigung ausstellt (ein evtl. benachrichtigter Notarzt ist nur zur Feststellung des Todes verpflichtet). Wenn der Verstorbene dem Arzt nicht persönlich bekannt war, sollte zur Klärung der Identität auch ein Ausweis mit Lichtbild vorgelegt werden. Tritt der Sterbefall in einem Krankenhaus oder einem Senioren- oder Pflegeheim ein, so kümmert sich die jeweilige Einrichtung um die Ausstellung der beiden Papiere.

2. Überführung in die Aussegnungshalle
Bei natürlichen Todesfällen innerhalb des Gemeindegebietes kann die Überführung in die Aussegnungshalle bereits vor der Beurkundung beim Standesamt erfolgen. Die Gemeinde Großbettlingen hat mit dem Bestattungsinstitut Götz GmbH, Waldenbucher Str. 29, 72631 Aichtal-Aich, Tel. 07127 / 5 65 71 oder 07022 / 21 59 59 einen Vertrag über die mit einer Beerdigung zusammenhängenden Aufgaben (Grabherstellung und Beerdigung) abgeschlossen. Alle weiteren Arbeiten (Leichenbesorgung, Sarglieferung, Überführung usw.) werden ebenfalls vom Bestattungsinstitut Götz ausgeführt, können jedoch (sofern gewünscht) auch einem anderen Bestattungsunternehmen übertragen werden.

3. Anzeige beim Standesamt
Jeder Sterbefall ist unverzüglich, spätestens jedoch am folgenden Werktag, dem Standesamt des Sterbeortes anzuzeigen. Sofern der Todesfall auf Gemarkung Großbettlingen eingetreten ist, ist das Bürgermeisteramt Großbettlingen zuständig. Die persönliche Anzeige beim Standesamt kann selbstverständlich auch durch den beauftragten Bestattungsdienst erfolgen. Vorzulegen sind:

  1. die Todesbescheinigung (Blätter A und B) sowie die vom Arzt übergebenen Umschläge
  2. der Personalausweis oder Reisepass des Anzeigenden
  3. der Personalausweis oder Reisepass des Verstorbenen
  4. die Geburts- oder Abstammungsurkunde (bei ledigen Personen)
  5. der Familienbuchauszug oder die Heiratsurkunde (bei verheirateten, verwitweten, geschiedenen Personen)
  6. das Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde (falls kein Familienbuch geführt wird).

Die Vorlage der Urkunden ist nicht erforderlich, wenn die entsprechenden Personenstandsbücher in Großbettlingen geführt werden. Beim Standesamt werden der Todesfall beurkundet und die erforderlichen Sterbeurkunden ausgestellt. Diese sind für amtliche Zwecke (z.B. Rente, Krankenkasse, Pfarramt, Versorgungsamt) gebührenfrei. Für jede weitere Urkunde, z.B. für das Familienstammbuch, wird eine Gebühr von derzeit 12,00 EURO erhoben.

4. Bestattungstermin/Wahl des Grabes
Den Bestattungstermin und die Ausrichtung der Trauerfeier wird mit dem zuständigen Gemeindepfarrer und dem Bestattungsunternehmen Götz, Tel. 07127 / 5 65 71 vereinbart. Auf dem Gemeindefriedhof sind Felder für Urnen-, Reihen- und Wahlgräber vorhanden. Die weiteren Informationen über Belegungszeiten und die entstehenden Kosten können beim Bürgermeisteramt erfragt werden.

5. Die Bestattung

  • Der Sarg und ein Namenskreuz werden meist beim Bestattungsinstitut besorgt. Dieses übernimmt auch die Überführung in die Leichenhalle.
  • Der Schlüssel zur Leichenhalle wird den Angehörigen vom Bestatter oder vom Bürgermeisteramt ausgehändigt.
  • Evtl. musikalische Umrahmung und/oder Sargträger bestellen
  • Sarggesteck und Kränze besorgen
  • Traueranzeige(n) aufgeben
  • Danksagungen (persönlich / Zeitung) vorbereiten

6. Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherung
Falls zum Zeitpunkt des Todes eine Versichertenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogen wurde, ist der Todesfall dem Rentenversicherungsträger zu melden, damit die Rentenzahlung baldmöglichst eingestellt werden kann. Überzahlungen werden zurückgefordert. Innerhalb von 20 Tagen nach Eintritt des Todes kann die Witwe/der Witwer eine Vorschusszahlung für die auf den Todesmonat folgenden 3 Monate bei der Rentenrechnungsstelle beantragen. Formulare halten die Postämter, Bürgermeisterämter und Bestattungsdienste bereit.

7. Sonstige Benachrichtigungen
Folgende Stellen sollten ggf. verständigt werden:

  1. die Krankenkasse (beim Bezug von Pflegegeld, Krankengeld)
  2. Privatversicherungen (Lebens-, Sterbegeld- oder Unfallversicherung)
  3. Sachversicherungen (Hausrat-, Haftpflicht-, Rechtsschutz, Kfz-Versicherung)
  4. den zuständigen Notar (falls ein handschriftliches Testament vorhanden ist)
  5. den Arbeitgeber (bei Erwerbstätigen bzw. beim Bezug einer Betriebsrente)
  6. das Versorgungsamt, wenn Verstorbener oder Ehegatte Kriegsschadensrente bezogen hat
  7. die Berufsgenossenschaft (bei Rentenbezug)
  8. das Sozialamt (bei laufender Hilfe zum Lebensunterhalt, Heimkosten, Pflegegeld, Wohngeld)
  9. das Arbeitsamt (bei Arbeitslosengeld oder –hilfe)
  10. Firmen und Verlage wenn Abonnements bestehen
  11. das Geldinstitut, bei dem der Verstorbene sein Konto hatte
  12. Stromversorger, Telekom, Stadtwerke Reutlingen, wenn der jeweilige Anschluss stillgelegt werden soll
  13. den Vermieter, wenn der Verstorbene zur Miete wohnte.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Bürgermeisteramt gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Frau Kostenbader (Standesamt/ Friedhofswesen), Rathaus, Schweizerhof 2, Zimmer 2, Tel. 07022 / 9 43 45-15, E-Mail: u.kostenbader@grossbettlingen.de.



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