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Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 05.02.2018: Fragen der Energieversorgung beraten

Netze BW und EnBW berichteten im Gemeinderat über aktuelle Themen

Die jüngste Sitzung des Gemeinderats am 05.02.2018 stand ganz im Zeichen der Energieversorgung. Wie im Konzessionsvertrag vorgesehen, informierte die Netze BW (früher EnBW Regional AG) im Gemeinderat über aktuelle Themen und Planungen.  Andreas Jarolim zeigte die Investitionen der Jahre 2016 und 2017 auf, die sich auf knapp 600.000 Euro summierten. Hierzu zählten der Ersatz der Trafostation aus dem Jahr 1960 in der Karpatenstraße durch eine Kompaktstation sowie Kabelverlegungsarbeiten zwischen Nürtingen und dem Gewerbegebiet „Rammert“ und bei der Sanierung des Heerweges. Für das Jahr 2018 ist der Rückbau der Trafostation am Heerweg vorgesehen, im kommenden Jahr soll die Station Nürtinger Straße folgen. Auf rund 8 Prozent des Großbettlinger Gesamt-Stromverbrauchs belief sich der Anteil der Einspeisung durch Photovoltaik-Anlagen (für das Jahr 2017 lagen noch keine Zahlen vor). Bei der Entwicklung des Stromverbrauchs für die Straßenbeleuchtung machten sich die Investitionen in die Umrüstung der Leuchten bemerkbar. Seit 2014 ist der Jahresverbrauch um ein Drittel zurückgegangen. Bei der Altersstruktur des Stromleitungsnetzes ergab die aktuelle Auswertung einen guten Mittelwert. Im Weiteren berichtete Rolf Klass, Kommunalberater im Regionalzentrum Mittlerer Neckar der EnBW über aktuelle Entwicklungen bei der E-Mobilität. Für den Aufbau örtlicher Ladestationen wurde in Großbettlingen derzeit aufgrund der hohen Kosten kein Handlungsbedarf gesehen. Dem Einstieg in ein kommunales Energiemanagement (KEM) gab der Gemeinderat dagegen grünes Licht. Hierbei steht insbesondere die Umsetzung von Energie-Effizienz-Maßnahmen und das kontinuierliche Energiecontrolling in den öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde im Vordergrund. Mit einem Auftragsvolumen von knapp 18.000 Euro erteilte der Gemeinderat der EnBW den Auftrag, für insgesamt 14 kommunale Liegenschaften ein KEM zu erarbeiten. Mit einer Fördersumme von 50 Prozent der Kosten beteiligt sich die Landesbank Baden-Württemberg am Aufbau des Energiemanagements. Die jährlichen Kosten von 2.900 Euro werden sich ab dem 4. Jahr auf 1.500 Euro reduzieren. Auch die Erarbeitung eines Versorgungskonzepts für den Stromausfall gab der Gemeinderat in einem einstimmig gefassten Beschluss in Auftrag. Grundlage war das Angebot der Gesellschaft RBS Wave mit einem Kostenvolumen von 7.800 Euro. Das Leistungsbild umfasst die Erarbeitung eines Notfallplans für einen anhaltenden und flächendeckenden Stromausfall. Ziel ist es, auf der Grundlage der bestehenden Infrastruktur für insgesamt 4 kommunale Einrichtungen, darunter Rathaus und Feuerwehr, Stromersatzanlagen auszuwählen und zu dimensionieren, um im Notfall handlungsfähig zu sein.Zum Schluss wiesen die Vertreter des Versorgungsunternehmens auf das neue „Kundenzentrum Online“ hin, über das ein Online-Meldeportal eingerichtet wurde, das von der Bürgerschaft genutzt werden kann, um Störungen bei der Straßenbeleuchtung zu melden. Neue Fußgängerbrücke Die Holzkonstruktion der Fußgängerbrücke zwischen der Straße Am See und dem Buchenweg beim Kinderspielplatz ist erneuerungsbedürftig. Bereits in einer Sitzung Anfang Dezember hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema befasst und die Vorgaben für eine Ausschreibung der Arbeiten erarbeitet. Zur Ausführung kommen soll eine Stahlkonstruktion mit Betonplatten, um den laufenden Unterhalt zu minimieren. Offen geblieben war seinerzeit die Frage des Brückengeländers, die nunmehr anhand verschiedener Beispiele des beauftragten Ingenieurbüros ausgewählt wurde. Zur Ausführung kommen soll ein filigranes Stahlgeländer. Die Kostenschätzung für die Maßnahme beläuft sich auf rund 20.000 Euro.  


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