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Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 21.01.2019: Finanzen im grünen Bereich:

Gemeinde beschließt Etat 2019

Mit einem einstimmig gefassten Beschluss verabschiedete der Gemeinderat in seiner ersten öffentlichen Sitzung im neuen Jahr am vergangenen Montag, 21.01.2019 die Haushaltssatzung 2019 und die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. In der letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel hatte die Verwaltung die Zahlenwerke auf den Ratstisch gelegt. Traditionell nahm hierbei Bürgermeister Martin Fritz zur finanziellen Situation der Gemeinde Stellung.  Insgesamt zeichnete er hierbei ein zufriedenstellendes Bild der Finanzsituation. Bei der aktuellen Beratung des Zahlenwerks, das zum zweiten Mal nach den Bestimmungen des neuen kommunalen Haushalts und Rechnungswesens erstellt wurde, ging der Bürgermeister nochmals auf die wichtigsten Eckpunkte ein. Der Ergebnishaushalt mit ordentlichen Erträgen von rund 9,7 Mio. Euro und ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 9,6 Mio. Euro weise ein ordentliches Ergebnis von 104.000 Euro auf. Damit konnten Abschreibungen in Höhe von rund 830.000 Euro erwirtschaftet werden. Im Finanzhaushalt werde ein Finanzierungsmittelbestand von 441.000 Euro ausgewiesen, die Liquidität betrage Ende 2019 voraussichtlich 1,8 Mio. Euro. Positiv hob Bürgermeister Martin Fritz hervor, dass auch im Jahr 2019 im Gemeindehaushalt keine Neuverschuldung vorgesehen sei, ebenso im Finanzplanungszeitraum bis 2022. „Die Gemeindefinanzen liegen insgesamt im grünen Bereich“, so der Bürgermeister mit dem Hinweis, dass die Pro-Kopf Verschuldung der Gemeinde von 220,00 Euro auf 202,00 Euro reduziert werden konnte (der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei 377,00 Euro). Auch in Bezug auf die Eigenbetriebe Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, in deren Bereich Zins und Tilgung über die Verbrauchsgebühren erwirtschaftet werden, zeigte sich der Bürgermeister zufrieden. Einschließlich der Eigenbetriebe beläuft sich die Pro-Kopf Verschuldung der Gemeinde Großbettlingen auf 458,00 Euro (Landesdurchschnitt 628,00 Euro). In der Diskussion über das Zahlenwerk wurden die Personalkostensteigerungen um 14 Prozent auf rund 3,1 Mio. Euro mit Sorge betrachtet. Diese sind unter anderem auf Tariferhöhungen, Höhergruppierungen aufgrund von Stellenbewertungen und zusätzliche Stellen im Zuge von Nachfolgeregelungen zurückzuführen. Ausdrücklich gedankt wurde in diesem Zusammenhang den pädagogischen Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen, die in einem zunehmend schwieriger werdenden Umfeld agieren und aufgrund des Fachkräftemangels Personalausfälle kompensieren müssen. Vergleichsweise unspektakulär fallen die geplanten Investitionsmaßnahmen aus. Die geplanten Ausgaben beschränken sich auf die Weiterführung der Tiefbaumaßnahmen im Sanierungsgebiet Geigersbühl und Unterhaltungsmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen. Hier schlagen vor allem die Erneuerung der Bodenbeläge sowie Ersatzbeschaffungen von Einrichtungen in der Kita Am See mit rund 122.000 Euro zu Buche. 
Sportgelände Staufenbühl
 
In Bezug auf das an den Turn-, Sport- und Gesangverein verpachtete Sportgelände Staufenbühl waren vertragliche Regelungen zu treffen, nachdem der Verein ohne Genehmigung mit einer Geländeauffüllung die Gemarkungsgrenze zur Stadt Nürtingen deutlich überschritten hatte. Mit einer entsprechenden Dienstbarkeit zugunsten der Stadt Nürtingen und einer Vereinbarung mit dem Verein über die Haftungsfreistellung der Gemeinde wurde die unerlaubte Aktion nachträglich in einen rechtlichen Rahmen gestellt, die die Verantwortlichkeiten für die Zukunft regelt. Der Gemeinderat stimmte den Regelungen im Grundsatz zu, wobei Detailfragen mit der Stadt Nürtingen nochmals erörtert werden sollen. 

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