Rekordbeteiligung bei der Ehrenamtsveranstaltung

Unterhaltsamer Abend des Ehrenamts

Alle zwei Jahre würdigt die Gemeinde Großbettlingen das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerschaft. Bei der diesjährigen Veranstaltung am Sonntag, 21. Januar 2018 konnte Bürgermeister Martin Fritz die bislang größte Anzahl von Besuchern im sport forum begrüßen. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde bei allen, die sich in Großbettlingen ehrenamtlich engagieren. Diese uneigennützige Arbeit komme vielen zu Gute, egal ob jung oder alt. Er freue sich über die große Anzahl derer, die mithelfen, Großbettlingen zu einer liebens- und lebenswerten Gemeinde zu machen. Es sei nicht selbstverständlich, sich im Ehrenamt zu engagieren. „Es ist uns daher ein großes Anliegen, auch nach außen deutlich zu machen, wie wichtig und wertvoll uns ihre Arbeit ist.“ Mit dem Hinweis auf aktuelle Studien über den Strukturwandel in der Gesellschaft spannte der Bürgermeister den Bogen zur Konzeption im Forum der Generationen, die eine Plattform für alle diejenigen bietet, die sich ehrenamtlich einbringen wollen. Der Bürgermeister rief dazu auf, das Angebot der Freiwilligenbörse zu nutzen und sich am Infopoint im Foyer des Forums der Generationen über die Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen zu informieren. Mit dem Dank an die Organisatoren und Helfer, die zum Gelingen des Abends beitragen, leitete Bürgermeister Martin über auf das Programm. Den Auftakt bildete das Großbettlinger Männer-Vokal-Ensemble „Stoiadler“ unter der Leitung von Joachim Schmid. Mit launigen Worten führte der einzige Bempflinger in der Truppe, Thomas Fälchle, durch das abwechslungsreiche Programm. Dem Opener mit traditionellem Liedgut und dem „Bettlinger Lied“ folgten Arrangements aus Pop und Rock’n Roll. Von Queen über die Toten Hosen, Michael Jackson und fetzigem Techno spannte sich der musikalische Bogen bis zu einem Schlager-Medley. Das begeisterte Publikum erklatschte sich durch stehende Ovationen eine Zugabe, die mit „Great Pretender“ auch gewährt wurde. In der anschließenden Pause gab es bei einem kleinen Imbiss und Getränken im Foyer Gelegenheit zum Gespräch. Der König des Schwäbischen Kabaretts, Christoph Sonntag, begeisterte daraufhin das Publikum mit einer pointierten Nabelschau auf die Politik und Gesellschaft im Allgemeinen und die schwäbische Eigenart im Besonderen. US Präsident Trump („Weißer Immobilienmakler schmeißt schwarze Familie aus dem Weißen Haus“), die Engländer wegen ihres Brexit sowie auch deutsche Politiker wie Horst Seehofer („der leidet am Porzellansyndrom – er hat nicht mehr alle Tassen im Schrank“) bekamen alle ihr Fett weg. Eine Parodie auf Günther Oettinger und Winfried Kretschmann konnte dabei nicht fehlen. Die aktuelle politische Situation in Deutschland beschrieb der Schwäbische Entertainer so: „Keine Regierung macht auch nicht mehr Mist als eine Regierung“. Sauglatt waren auch seine überspitzten Anekdoten über Verkehrskontrollen, Urlaubsfahrten im VW-Käfer nach Italien und Fragen der Erziehung. Mit dem Hinweis auf seine Publikationen und die Projekte seiner Stiftung entließ der Kabarettist das begeisterte Publikum ins Wochenende.  

   
 
         
   
 

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