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Aus der Sitzung des Gemeinderates vom 15.06.2020: Gemeinderat billigt Medienkonzept der Grundschule

Sanierungsarbeiten am Gebäude der Kindertagesstätte Regenbogen beschlossen

Lokaler Klimaschutz rückt in den Fokus

Die jüngste öffentliche Sitzung des Gemeinderates fand wiederum im Panoramasaal des Forums der Generationen statt. Mit der Beratung des Medienentwicklungsplans der Grundschule und der grundsätzlichen Zustimmung zur Anschaffung weiterer Medientechnik schuf der Gemeinderat die Voraussetzungen für weitere digitale Innovationen an der Grundschule. Schulleiterin Petra Hafner und Malte Kischel (Multimedia-Berater und Mitglied des Lehrerkollegiums) stellten dem Gemeinderat das Konzept vor, das eine Weiterentwicklung des Medienentwicklungsplans aus dem Jahr 2018 darstellt. Der seinerzeit angeschaffte Klassensatz von 20 Tablets wurde von der Gemeinde finanziert. Inzwischen wurden für die Digitalisierung an Schulen entsprechende Förderprogramme aufgelegt und vom Land Baden-Württemberg die Umsetzung des Digitalpakts Schule 2019 bis 2024 bekanntgegeben. Die Weiterentwicklung des Medienentwicklungsplans schafft die Voraussetzung für die Gewährung eines Zuschusses. Die veranschlagten Gesamtkosten mit rund 61.000 Euro können durch einen Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Kosten gedeckt werden, einen Anteil von 20 % müssen die Schulträger nach den Förderbestimmungen selbst finanzieren.  Im Medienentwicklungsplan wird die Medienbildung bereits in der Grundschule als unverzichtbar bezeichnet. Diese ist seit dem Bildungsplan 2016 eine grundlegende Bildungsaufgabe geworden. Die Grundschüler sollen einerseits auf die vielfältigen positiven Möglichkeiten der Medien vorbereitet und andererseits vor möglichen schädlichen Einflüssen geschützt werden. Die inzwischen erfolgte Zertifizierung des Medienentwicklungsplans der Grundschule durch das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg schafft die Voraussetzung für die Beantragung des Zuschusses. In einem einstimmig gefassten Beschluss billigte der Gemeinderat den Medienentwicklungsplan der Grundschule und stimmte der Beschaffung der vorgeschlagen medientechnischen Ausstattung zu. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Zuschussantrag zu erstellen und gleichzeitig ermächtigt, auf der Grundlage verschiedener Vergleichsangebote den Auftrag für die Beschaffung, an den günstigsten Bieter zu erteilen.

Sanierungsbedarf am Gebäude der Kindertagesstätte Regenbogen

Seit geraumer Zeit bereitet eindringendes Wasser in der Kita Regenbogen Sorgen. In aufwendigen Untersuchungen hatte sich herausgestellt, dass Abhilfe an der Nordseite des im Jahr 1969 errichteten Gebäudes nur durch die grundlegende Sanierung der Drainageleitung erreicht werden kann. Die Kostenschätzung des beauftragten Ingenieurbüros ergab eine Summe von rund 106.000 Euro. Uwe Leyrer vom Ingenieurbüro SI Beratende Ingenieure stellte dem Gemeinderat das Sanierungskonzept vor. Notgedrungen stimmte der Gemeinderat einstimmig der vorgeschlagenen Sanierung zu, um das Problem zu nachhaltigen Sicherung der Gebäudesubstanz zu lösen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderlichen Arbeiten auszuschreiben. Eine abschließende Beratung erfolgt nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt über den Nachtragshaushalt, nachdem die Gesamtkosten die im Etat 2020 bereitgestellten Mittel bei Weitem übersteigen.

Klimaschutz rückt in den Fokus

Auch auf lokaler Ebene soll den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung getragen werden. Der Gemeinderat bildete daher einen Arbeitskreis aus Mitgliedern des Gremiums. Zur Vorsitzenden wurde im Wege der Einigung Sabine Antesz (Grüne Liste), bestellt, zu deren Stellvertreter Dr. Udo Steinhilper (Freie Wähler). Der Arbeitskreis soll um interessierte und fachlich kompetente Bürger/innen erweitert werden. Über die Zusammensetzung wird der Gemeinderat auf Vorschlag des Arbeitskreises entscheiden. Sabine Antesz zeigte sich erfreut darüber, dass dieser Schritt begangen wird und stellte in einer Präsentation die Ideen und Vorschläge zur Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes in Großbettlingen vor. Klares Ziel ist die Sensibilisierung und Einbindung der Bevölkerung. Eine Auftaktveranstaltung zur Gründung eines „Klimaforums in Großbettlingen“ soll stattfinden, sobald dies die Rahmenbedingungen in der Corona-Krise wieder zulassen. In der Beratung wurde auch darauf verwiesen, die Klimaschutzagentur des Landkreises mit einzubinden und klare, übereinstimmende Strukturen zu schaffen. Aufgrund der vielfältigen Aufgabenspektrums sollen Prioritäten gesetzt werden.

Gebühren für die Benutzung öffentlicher Einrichtungen

Mit der Gründung eines Betriebs gewerblicher Art im Forum der Generationen vor zwei Jahren ging die Notwendigkeit einher, aus steuerlichen Gründen für die Benutzung Gebühren zu erheben. In diesem Zuge wurde eine Gebührenordnung für die Benutzung der öffentlichen Einrichtung erlassen. Nach der praktischen Erfahrung aus dem laufenden Betrieb ergab sich ein Bedarf für die Überarbeitung in einzelnen Bereichen. Der von der Verwaltung vorgeschlagene Entwurf wurde vom Gremium einstimmig gebilligt. Wegen der inzwischen veränderten Situation bei der Inanspruchnahme der Übungszeiten sah der Gemeinderat allerdings Handlungsbedarf für eine weitere Überprüfung. Die Verwaltung wurde beauftragt, bis zum Herbst 2020 eine neue Gebührenkalkulation vorzunehmen, die als Grundlage für die weitere Beratung dienen soll. In diesem Zusammenhang wurde auch die Erhöhung des Zuschusses für die Volkshochschule Nürtingen beschlossen, die mit einem umfangreichen Kursangebot im Forum der Generationen ein wichtiger Partner ist. Die erhebliche Ausweitung des Kursangebots machte es erforderlich, den Zuschuss rückwirkend am 2019 auf 2,19 Euro/ je Einwohner zu erhöhen. Zu Beginn der Sitzung hatte die Verwaltung darüber berichtet, wie auf der Grundlage der Lockerung der einschränkenden Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie die Angebote mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder schrittweise hochgefahren werden können.

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