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Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 08.04.2019: Kindergartengebühren werden erhoben

Sanierungsarbeiten in der Kindertagesstätte Am See beschlossen

Radweg auf der Zielgeraden?
 
In seiner öffentlichen Sitzung am vergangenen Montag beschloss der Gemeinderat die Anhebung der Gebühren für die Kindertageseinrichtungen der Gemeinde in allen Betreuungsmodellen um 4,5 Prozent. Der Entscheidung vorausgegangen war eine Beratung im Kindergartenausschuss, in der auch die Elternvertreter den Vorschlag der Verwaltung mitgetragen hatten. Auch die Katholische Kirchengemeinde hatte für den Kindergarten Panti eine Erhöhung in diesem Umfang beschlossen. Im laufenden Kindergartenjahr 2018/ 2019 blieben die Gebühren gegenüber dem Vorjahr unverändert. Als vertretbaren Kompromiss bezeichneten die Mitglieder des Gremiums die aktuelle Erhöhung um 4,5 Prozent. Aufgrund der Kostenentwicklung reduziert sich der Deckungsbeitrag der Elternbeiträge zu den laufenden Betriebskosten von zuletzt 12,17 auf nunmehr 10,16 Prozent. Die kalkulatorischen Kosten sind hierbei nicht berücksichtigt. Im weiteren Verlauf der Beratung stimmte der Gemeinderat der Sanierung der Bodenbeläge in der Kindertagesstätte Am See einstimmig zu. Mit einem Kostenaufwand von rund 65.000 Euro wird kalkuliert. Der Gemeinderat ermächtigte die Verwaltung, nach Abschluss einer beschränkten Ausschreibung der Arbeiten die Aufträge zu erteilen. Gleichzeitig ist die Erneuerung der Garderobenanlage sowie die Ersatzbeschaffung von Mobiliar mit einem Kostenvolumen von rund 20.000 Euro verabschiedet worden. Erste vorbereitende Arbeiten wurden in der Einrichtung bereits durchgeführt. Um den Kindergartenbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wurde die Terminierung für die Durchführung der Sanierungsmaßnahme auf die Zeit Ende Mai / Anfang Juni festgelegt. Auf Unverständnis stieß hierbei die Kritik aus dem Kreis der Eltern wegen der zeitnahen Anberaumung von einzelnen Schließtagen. Angesichts der über das ganze gesamte Kindergartenjahr betrachtet im Vergleich zu anderen Kindertageseinrichtungen geringen Anzahl von Schließtagen und der vom Architekturbüro vorgeschlagenen kompakten Umsetzung der Gesamtmaßnahme sah der Gemeinderat eine Vorlaufzeit von 8 Wochen für vertretbar, zumal auch eine Betreuung in Notgruppen angeboten wird. Radweg in Sicht? Seit 14 Jahren ein Dauerthema ist der geplante Radweg von Frickenhausen-Tischardt über die Gemarkung Großbettlingen nach Nürtingen. Das langjährige Bemühen der beteiligten Gemeinden scheint nunmehr am Ziel angelangt zu sein. Bürgermeister Martin Fritz berichtete über das Ergebnis eines Gesprächs bei der Stadt Nürtingen, in dem die aktuelle Planung vorgestellt und die weitere Vorgehensweise erörtert wurden. Nach Prüfung verschiedener Varianten soll nunmehr die Ost-Terrasse entlang der B 313 zur Ausführung kommen. Hierfür bedarf es eines Grunderwerbs insbesondere von der Stadt Nürtingen. Betroffen ist eine Teilfläche des Kirchertwalds und bei der Weiterführung der Wegstrecke auch der Waldteil „Geigersbühl“. Die Anbindung des neuen Radweges an das bestehende Radwegenetz ist im Kreuzungsbereich der Umgehungsstraße K 1231 und der B 313 in der Nähe des Rammerthofes vorgesehen. Bürgermeister Martin Fritz zeigte sich zuversichtlich, dass die langwierigen Planungen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden können und im nächsten Jahr mit dem Bau des Radweges begonnen werden kann. Zugestimmt hat der Gemeinderat auch der Auftragsvergabe für die Durchführung von Aussonderungsarbeiten in der Registratur der Gemeindeverwaltung. Auf der Grundlage eines Angebots der Kreisarchivs Esslingen soll die Sichtung und Aussonderung von Registratur- und Rechnungsakten in mehreren Etappen ausgeführt werden. Im Haushalt 2019 und in der Finanzplanung 2020 / 2021 sind jeweils Mittel in Höhe von 10.000 Euro eingestellt worden. In Zeiten der Finanzkrise waren diese Arbeiten aus finanziellen Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Nachdem die Grenze der räumlichen Kapazitäten zwischenzeitlich erreicht ist, sollen die Arbeiten nunmehr in Angriff genommen werden. Ebenfalls zugestimmt wurde der Abrechnung des Turn-, Sport- und Gesangvereins über die Pflege-, Unterhaltung- und Instandsetzung der Sportanlagen für das Jahr 2018. Grundlage hierfür ist der mit dem Verein abgeschlossene Pachtvertrag für die Sportanlagen Staufenbühl.

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